SAPV Rheinhessen/Pfalz – weil Zuhause mehr als ein Ort ist
Wie spezialisierte ambulante Palliativversorgung dazu beitragen kann, dass schwerstkranke Menschen in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können
Das eigene Bett. Der vertraute Sessel. Der Blick aus dem Fenster in den Garten. Die Stimmen der Menschen,
die man liebt. Vielleicht ein Hund oder eine Katze, die wie selbstverständlich dazugehören.
Zu Hause ist mehr als eine Adresse
Gerade wenn eine schwere Erkrankung das Leben verändert, können die eigenen vier Wände Sicherheit, Vertrautheit und Geborgenheit bedeuten.
Genau hier setzt die SAPV Rheinhessen/Pfalz an.
Damit Zuhause bleiben möglich wird
Spezialisierte ambulante Palliativversorgung hat ein wesentliches Ziel: Menschen mit einer nicht heilbaren, weit fortgeschrittenen Erkrankung so zu versorgen, dass Lebensqualität, Selbstbestimmung und Sicherheit möglichst lange erhalten bleiben können.

Und diese spezialisierte Versorgung kommt zu den Menschen.Palliativärztinnen und Palliativärzte sowie speziell qualifizierte Palliative-Care-Pflegefachkräfte betreuen Patientinnen und Patienten in ihrer vertrauten Umgebung. Sie behandeln belastende Symptome, beobachten Veränderungen des Krankheitsverlaufs, stimmen die notwendigen Maßnahmen miteinander ab und stehen auch in schwierigen Situationen zur Seite.
Dabei geht es nicht nur um den erkrankten Menschen selbst. Auch Angehörige benötigen Sicherheit. Zu wissen, an wen man sich wenden kann, wenn sich ein Zustand verändert oder eine Krise entsteht, kann eine enorme Entlastung sein.
Die SAPV Rheinhessen/Pfalz:
Zwei Verantwortungs- bereiche – ein gemeinsames Ziel!
Was für Patientinnen, Patienten und Angehörige möglichst selbstverständlich funktionieren soll, benötigt im Hintergrund verlässliche Strukturen, klare Abläufe und medizinische Kompetenz.
Zwei tragende Verantwortungsbereiche der SAPV Rhein hessen/Pfalz gGmbH greifen deshalb eng ineinander.

Florian Edinger trägt als Geschäftsführer die kaufmännische und organisatorische Verantwortung. Er steht damit für die Strukturen und Voraussetzungen, die erforderlich sind, damit spezialisierte Versorgung zuverlässig dort ankommen kann, wo sie benötigt wird.
Dr. med. Dr. rer. nat. Oswald Burkhard trägt als Geschäfts führer die medizinische Verantwortung. Sein Bereich steht für die fachliche Qualität und die palliativmedizinische Aus richtung der Versorgung.
Organisation und Medizin verfolgen dabei dasselbe Ziel: schwerstkranken Menschen eine verlässliche Versorgung in ihrer vertrauten Umgebung zu ermöglichen.
Im Hintergrund: drei Säulen für die SAPV Rheinhessen/Pfalz.
Die heutige Struktur der SAPV Rheinhessen/Pfalz ruht auf drei miteinander verbundenen Säulen.
Der Verein zur Förderung der ambulanten Palliativversorgung Rheinhessen/Pfalz e. V. hat die spezialisierte ambulante Palliativversorgung in der Region über viele Jahre aufgebaut und geprägt.
Seit dem 1. Januar 2026 erfolgt die konkrete palliativmedizinische und -pflegerische Versorgung über die SAPV Rheinhessen/Pfalz gGmbH.
Als dritte Säule kommt die Stiftung für spezialisierte ambulante Palliativversorgung Rheinhessen/Pfalz, die sich derzeit in Gründung befindet, hinzu. Sie soll dazu beitragen, die Palliativversorgung in Rheinhessen und der Pfalz langfristig zu fördern, weiterzuentwickeln und für die Zukunft zu sichern.
Im Mittelpunkt dieser Strukturen steht jedoch immer der selbe Mensch: die Patientin oder der Patient, der möglichst dort bleiben möchte, wo das eigene Leben zu Hause ist.
„Die eigenen vier Wände sind ein Stück Lebensgeschichte“
Auch Daniela Ringe, Herausgeberin des Wonnegauer Magazins, sieht in dieser Möglichkeit einen besonderen gesellschaftlichen Wert: „Die eigenen vier Wände sind für viele Menschen weit mehr als ein Wohnort. Sie sind ein Stück Lebensgeschichte, bedeuten Vertrautheit, Sicherheit und Geborgenheit. Dass unser Gesundheitswesen und unsere Gesellschaft haben. Strukturen ermöglichen, durch die schwerstkranke Menschen auch zu Hause professionell begleitet und versorgt werden können, finde ich bemerkenswert. Es zeigt, welchen Stellenwert Würde und Menschlichkeit auch in der letzten Lebensphase in unserer Gesellschaft haben.“
▪ Text: Dr. jur. Angela Scheugenpflug und Daniela Ringe








