26 Wonnegauer Magazin SAPV Rheinhessen/Pfalz – weil Zuhause mehr als ein Ort ist Wie spezialisierte ambulante Palliativversorgung dazu beitragen kann, dass schwerstkranke Menschen in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können Das eigene Bett. Der vertraute Sessel. Der Blick aus dem Fenster in den Garten. Die Stimmen der Menschen, die man liebt. Vielleicht ein Hund oder eine Katze, die wie selbstverständlich dazugehören. Zu Hause ist mehr als eine Adresse Gerade wenn eine schwere Erkrankung das Leben verändert, können die eigenen vier Wände Sicherheit, Vertrautheit und Geborgenheit bedeuten. Doch was geschieht, wenn die Erkrankung fortschreitet und plötzlich Schmerzen, Atemnot, Übelkeit, Unruhe, Angst oder andere belastende Symptome auftreten? Muss ein schwerstkranker Mensch dann zwangsläufig immer wieder ins Krankenhaus? Genau hier setzt die SAPV Rheinhessen/Pfalz an. Damit Zuhausebleiben möglich wird Spezialisierte ambulante Palliativversorgung hat ein wesentliches Ziel: Menschen mit einer nicht heilbaren, weit fortgeschrittenen Erkrankung so zu versorgen, dass Lebensqualität, Selbstbestimmung und Sicherheit möglichst lange erhalten bleiben können. Und diese spezialisierte Versorgung kommt zu den Menschen. Palliativärztinnen und Palliativärzte sowie speziell qualifizierte Palliative-Care-Pflegefachkräfte betreuen Patientinnen und Patienten in ihrer vertrauten Umgebung. Sie behandeln belastende Symptome, beobachten Veränderungen des Krankheitsverlaufs, stimmen die notwendigen Maßnahmen miteinander ab und stehen auch in schwierigen Situationen zur Seite. Dabei geht es nicht nur um den erkrankten Menschen selbst. Auch Angehörige benötigen Sicherheit. Zu wissen, an wen man Gesundheit sich wenden kann, wenn sich ein Zustand verändert oder eine Krise entsteht, kann eine enorme Entlastung sein. Die SAPV Rheinhessen/Pfalz ist deshalb rund um die Uhr erreichbar. SAPV Rheinhessen/Pfalz: zwei Verantwortungs- bereiche – ein gemeinsames Ziel Was für Patientinnen, Patienten und Angehörige möglichst selbstverständlich funktionieren soll, benötigt im Hintergrund verlässliche Strukturen, klare Abläufe und medizinische Kompetenz. Zwei tragende Verantwortungsbereiche der SAPV Rheinhessen/Pfalz gGmbH greifen deshalb eng ineinander. Florian Edinger trägt als Geschäftsführer die kaufmännische und organisatorische Verantwortung. Er steht damit für die Strukturen und Voraussetzungen, die erforderlich sind, damit spezialisierte Versorgung zuverlässig dort ankommen kann, wo sie benötigt wird. Dr. med. Dr. rer. nat. Oswald Burkhard trägt als Geschäftsführer die medizinische Verantwortung. Sein Bereich steht für die fachliche Qualität und die palliativmedizinische Ausrichtung der Versorgung. Organisation und Medizin verfolgen dabei dasselbe Ziel: schwerstkranken Menschen eine verlässliche Versorgung in ihrer vertrauten Umgebung zu ermöglichen. „Damit Menschen auch in einer schweren Krankheitsphase zu Hause gut versorgt werden können, muss im Hintergrund vieles zuverlässig ineinandergreifen. Unser Anspruch ist es, diese Strukturen so zu organisieren, dass Patientinnen, Patienten und ihre Angehörigen sich darauf verlassen können.“ Florian Edinger, Geschäftsführer der SAPV Rheinhessen/Pfalz gGmbH – kaufmännische Verantwortung Bild: © Seventyfour/AdobeStock
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