Wonnegauer Magazin März–Mai 2026

Wonnegauer Magazin 5 Salate sowie drei hausgemachte Suppen zur Auswahl. Im Bereich der Pasta finden sich fünf Gerichte, darunter eines mit frischen, selbst gemachten Nudeln. Die Hauptgerichte konzentrieren sich klar auf Fleisch. Acht Fleischgerichte und ein Fischgericht bilden hier den Kern, ergänzt durch vier unterschiedliche Burgervarianten. Eine eigene Rolle spielen die weiteren acht rumänischen Spezialitäten, die der Karte Profil geben und den kulinarischen Hintergrund des Hauses sichtbar machen. Auch an die jüngeren Gäste wurde mit zwei Gerichten zur Auswahl gedacht. Den Abschluss bilden drei Dessertvarianten, die das Angebot abrunden. Zur Getränkekarte gehört eine überschaubare Weinauswahl mit vier Weißweinen, zwei Roséweinen und drei Rotweinen, ergänzt um einen Secco als Aperitif. Die Zusammenstellung bleibt damit bewusst kompakt und leicht überschaubar. Was jedoch auffällt: Auf der Karte fehlen Angaben zu Weingütern und zur Herkunft der Weine. Gerade in einem Weinanbaugebiet wie Rheinhessen wäre hier mehr Transparenz wünschenswert gewesen – nicht zuletzt, weil sich die Betriebe auf Nachfrage durchaus benennen lassen können und es dafür keinen Grund zur Zurückhaltung gäbe. Zur Vorspeise Als Vorspeise fiel unsere Wahl auf die Tomatencremesuppe mit Croutons für 5,90 € sowie den Rucola-Salat mit Roter Bete und Meerrettich für 9,90 €. Die Tomatensuppe präsentierte sich fruchtig und klar im Geschmack, spürbar aus frischen Tomaten zubereitet und handwerklich sauber umgesetzt. Eine feine Basilikumnote hätte das Aromen-Spiel noch abrunden können, minderte den insgesamt stimmigen Eindruck jedoch nicht. Der Rucola-Salat mit Roter Bete überzeugte durch eine ausgewogene, süßlich-saure Marinade, die dem Gericht Frische und Leichtigkeit verlieh. Der Meerrettich blieb dezent im Hintergrund und setzte einen feinen Akzent, ohne zu dominieren. Der Salat eignet sich als leichter Starter, der Lust auf mehr macht, oder als Begleitung zu einem Glas Wein in den warmen Sommermonaten. Zum Hauptgang Für den Hauptgang entschieden wir uns bewusst für zwei vollkommen unterschiedliche Gerichte. Zum einen auf ein Kalbsschnitzel mit Bratkartoffeln, Rahmsoße und Salatbouquet für 23,50 €, zum anderen auf die rumänischen Sarmale mit Sauerkrautblättern und Polenta für 18,90 €. Das Kalbsschnitzel mit gut gerösteten Kartoffelchips präsentierte sich klassisch und handwerklich solide. Das Fleisch war zart, die Panade fluffig und gleichmäßig ausgebacken. Die Rahmsoße blieb zurückhaltend und ergänzte das Schnitzel, ohne es zu überdecken. Insgesamt ein bodenständiges Gericht, das auf Verlässlichkeit setzt und genau das liefert, was man erwartet. Die Sarmale stellten dazu einen deutlichen Kontrast dar und zeigten die rumänischen Wurzeln der Küche. Die milde Säure der

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